
Warum Kurzwellen-Infrarot tatsächlich für die Versiegelung von Kunststoffbehältern geeignet ist Wenn Sie schon einmal erlebt haben, dass sich das Verschlussblech eines Kunststoffbehälters während eines Falltests löst oder zerbricht, wissen Sie, wie frustrierend das ist. Man möchte schließlich eine perfekte, dichte Versiegelung – doch herkömmliche Heizmethoden versagen in solchen Fällen. Warum? Weil sie auf Wärmeleitung beruhen. Das ist langsam und ungleichmäßig – außerdem wird nur die Oberfläche erwärmt. Deshalb kommt Kurzwellen-Infrarot ins Spiel. Die Wärme genau dort anwenden, wo sie benötigt wird Stellen Sie sich vor: Anstatt nur die oberste Schicht zu erhitzen, dringt das Kurzwellen-Infrarot tief in den Kunststoff ein. Es trifft direkt auf die Polymermoleküle, wodurch diese fast sofort vibrieren und schmelzen. So entsteht eine gleichmäßige Schmelzfläche über der gesamten Versiegelungsfläche. Das ist der Unterschied zwischen dem Verwenden von Klebeband an den Rändern und dem eigentlichen Zusammenfügen der Materialien. Das Problem der „kalten Stellen“ beseitigen Die meisten Probleme bei der Versiegelung entstehen durch sogenannte „kalte Stellen“ – kleine Lücken in der Versiegelung, in denen die Wärme nicht hinkommt. Solche Stellen sind unsichtbar, bis der Behälter beim Transport auf den Boden fällt. Kurzwellen-Infrarot behebt dieses Problem, indem es die gewünschte Temperatur in Sekundenbruchteilen erreicht. Die Klebeschicht kann somit den Untergrund vollständig benetzen, bevor alles wieder abkühlt. Das Ergebnis: Ein Verschlussblech, das auch dann noch fest sitzt, wenn die Behälter im Lager stark beansprucht werden. Der Nachteil – denn es gibt immer einen Man kann einfach nicht einfach den Heizer austauschen und fertig sein. Kurzwellen-Infrarot erzeugt eine enorme Menge an Wärme in einem sehr kleinen Raum. Wenn die Geschwindigkeit des Transportsystems etwas zu hoch ist oder die Sensoren um einen Bruchteil einer Sekunde verzögern, kann die Folie verbrennen. Es handelt sich dabei um eine sehr starke Heizmethode. Zudem braucht man ein Kühlsystem, das die Versiegelung sofort nach Ende der Heizphase abkühlen kann, damit alles fest bleibt. Wir haben festgestellt, dass, wenn man diese Methode richtig anwendet – indem man Kurzwellen-Infrarot in die Sterilisations- und Versiegelungsprozesse einbindet – die Bearbeitungszeiten sinken und die lästigen Versagen bei den Belastungstests fast vollständig verschwinden. Es geht darum, die Wärme direkt in das Material zu bringen – und nicht nur an den Rändern.